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<pre>Dank dieses geglückten Endspurts haben die Borussen in der laufenden Saison nunmehr zehn von elf Heimspielen für sich entschieden; lediglich der auswärtsstarke Aufsteiger aus Darmstadt luchste den Westfalen in der Hinrunde einen Zähler ab.  <p> Die Spieler stehen zumindest (noch) zum Trainer. Sagen sie jedenfalls. „Die Trainerfrage stellt sich bei uns nicht“, sagte Kapitän Marcel Schmelzer nach dem 1:2 in Stuttgart. „Nicht der Trainer macht den Fehler bei den Gegentoren. Wir müssen die Karre aus dem Dreck ziehen.“  <p>  Prinzipiell ist es ja ohnehin ein beruhigender Gedanke, dass die Vielzahl an englischen Wochen auch den FC Bayern nicht gänzlich unberührt lässt: Zwei sieglose Auftritte in den letzten vier Pflichtspielen liefern einen Hinweis, dass der Rekordmeister das straffe Pensum nicht völlig folgenlos wegrotieren kann. <p> Die Festnahme des mutmaßlichen Täters hat den Spielern offensichtlich die Möglichkeit eröffnet, vorläufig mit diesem unschönen Kapitel abzuschließen — prompt bekam der 3:2-Erfolg im Borussia-Park wieder einen Auftritt wie aus unbeschwerten Zeiten zu sehen. <p>  Genauso furios war der in Sinsheim beheimatete Klub schließlich nur in seiner Premieren-Saison durch die Liga gepflügt, als sich der damalige Neuling unter anderem dank des angesprochenen 15-Punkte-Laufs auf Anhieb die Herbstmeisterschaft unter den Nagel riss.  </pre>


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<pre>Die Partie zählt damit nicht nur zur Kategorie „Top-Spiel“ sondern ist zudem auch noch ein klassisches sechs Punkte-Duell, in dem dem direkten Kontrahent nichts geschenkt werden soll.  <p> Dabei hatte Trainer Peter Bosz dem Gabuner vor dem Pokalspiel gegen Magedeburg sogar drei freie Tage gewährt, um den Kopf frei zu bekommen. Doch gebracht hat all dies offenbar nichts, denn gegen Hannover wirkte der Weltklassestürmer erneut wie ein Fremdkörper im Dortmunder Spiel.  <p>  Am Ziel, mit 18 Punkten in die Feiertage zu gehen, hält Trainer Markus Gisdol aber trotz der schwierigen Aufgabe im Borussia Park fest. <p> Mit zudem neun Niederlagen war die Mannschaft von Andre Breitenreiter die fünftschlechteste Auswärtsmannschaft der Liga. <p>  Mainz 05 erlebte zuletzt auch kein erfolgreiches Wochenende, verlor überraschend mit 0:2 gegen Hoffenheim. Gleichzeitig war die Niederlage das vierte Spiel in Serie ohne Sieg. Besser klingt da schon der Fakt, dass keines der letzten zehn Matches im eigenen Stadion verloren gegangen ist. Historisch gesehen spricht ein Fakt trotzdem gegen Mainz: Nur drei der letzten 18 Bundesliga-Duelle gegen den VfL konnten gewonnen werden. Mehr als 50% dieser Spiele hatten kein Tor der 05er zu bieten.  </pre> 


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<pre> Schien der Trainerwechsel dank der fünf Auftaktsiege zunächst reibungslos zu verlaufen, ist seit dem 1:1 gegen die Kölner Geißböcke ein deutlicher Bruch zu konstatieren: Die letzten sechs Liga-Auftritte brachten dem amtierenden Double-Champion gerade einmal noch zwei Dreier ein.  <p> Während Dortmund mit dem 0:0 in Hannover lediglich den zweiten Sieg im zweiten Spiel verpasste, händigte die Elf von Adi Hütter den Bremer Gästen vor der Länderspielpause den vollen Dreier aus.  <p>  Von den vier siegreich bestrittenen Partien ragt derweil nur das dafür umso spektakulärere 5:1 im Borussia-Park aus dem grauen Einerlei heraus. Bei den sichtlich verblüfften Gladbacher Fohlen hatte das Team vor allem in der zweiten Halbzeit eine heldenhafte Leistung abgeliefert. <p>  Von Hasenhüttl selbst wird als neuer Coach des ambitionierten Leipziger Aufsteigers mindestens dasselbe verlangt. Zumal es im Duell mit der TSG Hoffenheim ja irgendwie auch um die Vorherrschaft unter den „Retortenklubs“ geht. <p>  Nach den beiden Packungen gegen den FC Bayern und den FC Augsburg scheint nun aber auch das Gastspiel im Signal Iduna Park denkbar ungeeignet zu sein, um die tief schlafenden Lebensgeister aufzuwecken — zumal die Dortmunder gerade erst vom HSV äußerst unsanft wachgerüttelt worden sind.  </pre>


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<pre> Wenn Borussia Mönchengladbach am Ende dieser Saison Bilanz zieht und dabei nach Gründen sucht, warum es nicht mit einem internationalen Startplatz geklappt hat, wird man unweigerlich zum Schluss kommen, sich zu oft selbst im Weg gestanden zu sein.  <p> Die Augsburger Bilanz kann sich allerdings auch gegen den entthronten Pokalsieger und aktuellen Vizemeister sehen lassen. Von acht Bundesliga-Duellen haben die Fuggerstädter drei für sich entscheiden können und zogen nur zwei Mal den Kürzeren. In drei Aufeinandertreffen gab es keinen Sieger.   <p> …der BVB alle 6 Liga-Heimspiele gewonnen hat, 4 davon mit mindestens 2 Toren Vorsprung? <p>  Geradezu beneidenswert muss dem neuen Darmstädter Hoffnungsträger deshalb die Ausgangslage seines Gegenübers Dieter Hecking erscheinen, der sich in Gladbach gewissermaßen im gemachten Nest platziert.  <p> „Es sind keine glücklichen Punkte, sondern verdiente. Deshalb stehen wir zu Recht da oben.“  </pre>


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<pre> Mit fünf Pleiten am Stück war Bremen am vergangenen Wochenende in die BayArena gereist und überraschte dort mit einem 2:0-Erfolg über Double-Sieger Leverkusen. Zu Hause gewann Werder nur eine der fünf Heimpartien in diesem Jahr (1U, 3N) und verlor die letzten beiden am Stück. Gegen Gladbach ging der SVW in nur einem der letzten 16 direkten Bundesligaduelle als Sieger vom Feld (6U, 9N).  <p> Der Trend weist die RB-Kicker momentan schließlich als deutlich vielversprechendere Mannschaft aus; entsprechend ist die Gefahr nicht von der Hand zu weisen, dass der forsche Neuling bereits an diesem Wochenende noch ein paar zusätzliche Meter an Vorsprung gewinnt.  <p>  Der Lauf von drei Spielen ohne Niederlage (zwei Siege, ein Remis) fand ein Ende. Schalke kassierte gegen Gladbach ein 0:2. <p>  Hinter vorgehaltener Hand konnten sich die Westfalen deshalb doch irgendwie auch zu dem Punktgewinn in Augsburg gratulieren — bei aller bewiesener Moral hinterließen die Bremer jüngst nicht den Eindruck, zu einem überraschenden Coup im Signal Iduna Park in der Lage zu sein.  <p> „Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht, die Kugel gut laufen lassen und viele Bälle erobert. Mein Tor war wichtig und sollte Ruhe bringen, aber durch den schnellen Anschluss konnten wir uns nie sicher sein“, sagte Julian Brandt, der Torschütze zum 2:0.  </pre>


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